Allgemeine Hinweise zur Ausbildung

 

Von Alters her sichert das Fleischerhandwerk die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren. Wer sich heute entschließt, eine Ausbildung als Fleischer(in) oder Fleischereifachverkäufer(in) zu beginnen, entscheidet sich für einen gleichermaßen modernen, wie traditionellen Ernährungsberuf in einem der bedeutenden Gewerbezweige. In ca. 32.000 Fleischer-Fachgeschäften (einschließlich Filialen) sind heute mehr als 206.000 Personen beschäftigt.

Vor allem das Berufsbild des Fleischers unterlag in den letzten Jahren einem enormen Wandel. Schwere körperliche Tätigkeiten beherrschen heute längst nicht mehr den Arbeitsalltag. Niemand "muss" mehr schlachten. Im Vordergrund stehen kreative (Dienstleistungs-) Aufgaben wie Einkauf und Auswahl des "Rohmaterials", einschließlich der Verarbeitung , Veredelung und die Herstellung von Fleisch- und Wurstspezialitäten oder küchenfertigen Produkten. Angehende Gesellen können zwischen drei Fachrichtungen wählen: Schlachten, Herstellung von Feinkost und Konserven oder dem Verkauf.

Auch der Beruf Fleischerfachverkäufer(in) trägt den gestiegenen Verbraucheransprüchen ebenso Rechnung, wie den sich ändernden Einkaufs- und Verzehrgewohnheiten. So sorgen die Fachverkäufer(innen) für den reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäfts in den Metzgereien von der kaufmännischen Seite, bis hin zur Warenpräsentation. Sie beraten den Kunden beim Kauf von Fleisch und Wurst mit sachkundigen Informationen zu Qualität, Zubereitung etc., stellen Salate und Fleischgerichte her und sind mit dem Party- und Plattenservice beschäftigt.